Wie wird man ein guter Reinzeichner?

Ein guter Reinzeichner verfügt über ein umfangreiches Wissen um Marken und Medien, das er je nach Kunde oder Anwendung gezielt und vor allem schnell abrufen kann. Mit zunehmender Erfahrung erlernt er wichtige medien- und markenspezifische Tricks und kann sie gekonnt anwenden. Einen Reinzeichner zeichnet vor allem seine Fähigkeit als Problemlöser aus.

Ein guter Reinzeichner verfügt über Expertenwissen in folgenden Bereichen

  • Gestaltung
  • Ästhetik
  • Software
  • Medienspezifische Anforderungen (z. B. Bildauflösung)
  • Corporate-Design-Richtlinien
  • Markeneigene Finessen (z. B. besondere Schreibweisen)
  • Typografie
  • Satz
  • Druckverfahren
  • Farbprofile
  • Papier und andere Bedruckstoffe

Bei jeder Marke gibt es abhängig vom Medium besondere Aspekte zu berücksichtigen. Nach eigener Erfahrung ist es wichtig, sein Wissen so zu organisieren, dass man stets einen schnellen Zugang zu Design-Vorgaben und -Vorlagen hat.


1. Tipp: Mehr Wissen durch eine strukturierte Arbeitsweise

Ein Reinzeichner sollte immer den Überblick behalten, wo er die entscheidenen Informationen findet. Ein Ordner mit Ausdrucken verfügbarer Corporate-Design-Manuals ist eine gute Möglichkeit, sich eine Wissensdatenbank „zum Anfassen“ aufzubauen. Man kann die Richtlinien zwar auch digital ablegen, allerdings könnte es dann schwer fallen, bei Bedarf schnell die richtige Stelle im PDF zu finden. Hier muss jeder selbst entscheiden, wie er effizient arbeiten kann.


2. Tipp: Mehr Effizienz durch eine zentrale Datenablage

Ebenfalls unverzichtbar für einen Reinzeichner sollte eine vollständige, gut sortierte Datenablage an einem zentralen Ort (Server, Cloud o. ä.) sein. Es bietet sich an, pro Kunde einen eigenen Ordner anzulegen, der sowohl digitale Manuals als auch wiederkehrende Elemente wie Logos, Schriften oder kundenspezifische Dokumente (z. B. Schreibweisen oder Angaben zu Druckdaten) beinhaltet.


3. Tipp: Schnelle Informationen durch (digitale) Spickzettel

Kleine Spickzettel mit DIN Formaten oder Checklisten helfen Reinzeichnern dabei, im Arbeitsalltag schnell wichtige Informationen zur Hand zu haben. So kann man sich viel Zeit für wiederkehrende Recherchen sparen. Auf dem Mac lassen sich digitale Spickzettel praktischerweise direkt in der Programmleiste am Bildschirmrand ablegen. Alternativ kann man auch das Programm „Notizzettel“ verwenden. Wichtige Infos sind dann nur einen Klick entfernt.


Bist du ein guter Reinzeichner?

Ein guter Reinzeichner ist die perfekte Mischung aus den beiden Welten Technik und Gestaltung: Die Reinzeichnung hat zum einen ein gutes Auge für Ästhetik und die besonderen Begebenheiten der zu gestaltenden Marke. Zum anderen verfügt sie über ein ebenso ausgeprägtes technisches Verständnis für Prozesse.

Eine langjährige Erfahrung in beiden Bereichen macht einen guten Reinzeichner aus. Je mehr Projekte man bereits bearbeiten konnte, desto besser ist man für alle zukünftigen Eventualitäten bei Print- und Onlineprojekten gewappnet.


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